Armutsbericht zeigt massiven Handlungsbedarf
Der heute im Kabinett beratene 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt erneut, dass es eine wachsende Spaltung der Gesellschaft in Deutschland gibt. So leben elf Prozent der Bevölkerung dauerhaft an der Armutsgrenze. "Diese Zahl weist auf einen massiven Handlungsbedarf in Politik und Gesellschaft hin", macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich.
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2,5 Millionen Beschäftigte zählen zu den „Working Poor“
Eines der größten Probleme, auf die der „Sozialbericht NRW 2007“ hinweist, ist die zunehmende Zahl von Menschen, die zwar Arbeit haben, dennoch aber massiv von Armut betroffen sind. Für immer mehr Menschen reicht Ihr Einkommen aus der Erwerbsarbeit – zum Teil haben sie sogar mehrere „Jobs“ – nicht zum Leben aus. Sie bekommen häufig neben dem Einkommen ergänzende Leistungen nach dem SGB II, um Ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
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Es gilt das gesprochene Wort
Statement von Dr. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe
„Armut und Sozialberichterstattung“ der Freien Wohlfahrtspflege
von Nordrhein-Westfalen, vor der Landespressekonferenz am
9. Mai 2007 zum Thema Armen eine Stimme geben
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